swabi: neue Elektro-Fahrräder für das swa Bikesharing

Mit 240 neuen e-Bikes erweitern die Stadt Augsburg und die Stadtwerke Augsburg (swa) das gemeinsame Bikesharingsystem „swabi“. 

Einfach ans Ziel: Über die swabi-App der Stadtwerke Augsburg (swa) können ab sofort 240 eBikes ausgeliehen werden. Das neue Bikesharingsystem der Stadt Augsburg wird von den swa betrieben. Es ist Ende Oktober 2024 mit 700 mechanischen Rädern gestartet und wird nun durch die neuen Elektrofahrräder komplettiert. Die swabis stehen an mehr als 400 Standorten im Stadtgebiet verteilt. Die Leihfahrräder ergänzen den öffentlichen Nahverkehr mit Bussen und Straßenbahnen und bieten zusammen mit den Ridesharing-Dienst swaxi der swa und dem swa-Carsharing flexible Mobilität für alle auch ohne eigenes Auto. Und auch Tourismus, Hotellerie und Einzelhandel können zukünftig durch eigene Standorte vor Geschäften oder Hotels vom Leihradsystem der swa profitieren. Für die Leihräder bieten die swa passende Tarife für alle Nutzergruppen an, vom Minutenpreis bis zum Monatsabo.

swabi: Standortprogramm für Hotellerie, Tourismus und Einzelhandel

„Unser neues Bikesharingsystem swabi kann nun richtig durchstarten. Pünktlich zur Radsaison können wir den swa 240 bestens ausgestattete eBikes zur Verfügung stellen, mit denen nun auch längere Wegstrecken komfortabel zurückgelegt werden können. In Verbindung mit den neuentwickelten Tarifen bietet das System nun einen richtigen Mehrwert für die umweltfreundliche Mobilität in Augsburg. Die swa verfolgen mit dem Standort-Partner-Programm einen innovativen Ansatz. Neben Hotellerie und Tourismus, können auch Einzelhandel, Gastronomie und Unternehmen vom swabi-Angebot profitieren. Ich würde mich freuen, wenn sich möglichst viele Betriebe am Standort-Partner-Programm beteiligen“, erläutert Wirtschaftsreferent Dr. Wolfgang Hübschle.

Letzte Meile: swabi als ideale Ergänzung für flexible Mobilität

„Mit zusätzlich 240 neuen eBikes ist unsere swabi-Flotte nun komplett“, erklärt swa Geschäftsführer Rainer Nauerz. „Ob mechanisch oder mit Elektroantrieb, unsere Leihräder bieten flexible Mobilität in der ganzen Stadt. Vor allem für die ‚letzte Meile‘, beispielsweise von der Endhaltestelle der Busse und Straßenbahnen, bis nach Hause sind die swabis ein ideales Angebot.“ Ein weiterer Vorteil: „Durch die Bezahlung je nach Fahrzeit kann das swabi spontan geliehen werden und ist daher auch für die gelegentliche Nutzung und für einen leichten Einstieg in unser Mobilitätsangebot geeignet“, so Nauerz. „Zusammen mit dem swa Carsharing und dem Ridesharing-Dienst swaxi bieten die swa, neben Bus und Straßenbahn, flexible Mobilität für alle Augsburgerinnen und Augsburger.“

So funktioniert das swabi

Sowohl die mechanischen swabis als auch die eBikes können rund um die Uhr über die gleichnamige App ausgeliehen werden. Über die Standortsuche in der App werden swabis in der Nähe angezeigt, zudem können die Leihräder bis zu 30 Minuten vor Fahrtantritt reserviert werden. Vor Ort wird der QR-Code auf dem Schutzblech mit dem Smartphone gescannt und damit das Fahrrad entsperrt. Am Zielort angekommen, muss beim mechanischen Rad das Fahrradschloss im Hinterrad einfach zugedrückt werden. Die eBikes lassen sich komfortabel per App abschließen. 

Die Ausleihgebühr für die neuen eBikes beläuft sich auf 15 Cent pro Minute, maximal werden 19 Euro pro 24-Stunden-Buchung berechnet. Im Monatsabo für zwölf Euro ist jede Fahrt mit einem mechanischen swabi für bis zu 30 Minuten kostenfrei und die Entsperrgebühr von 10 Cent je Fahrt entfällt. Als Abo-Bonus gibt es jeden Monat 120 eBike-Freiminuten, die beliebig verbraucht werden können. Auch hier entfällt die Entsperrgebühr während der Freiminutennutzung.

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24-Stunden-Pass und Standort-Partner-Programm

Für Touristinnen und Touristen bieten die swa einen „24-Stunden-Pass“ an, mit dem Nutzende für zehn Euro (nur mechanische Räder) beziehungsweise 19 Euro (mechanische oder elektrische Räder) fahren können. Somit können auch Hotels und Tourismusanbieter von den swabis profitieren. Aktuell suchen die swa weitere Standortpartner im Bereich Hotels, Gastronomiebetriebe, Arbeitgeber und Einzelhandel. Betriebe stellen eine Fläche für die swabi-Fahrradständer bereit, im Gegenzug profitieren Mitarbeitende, Kundinnen und Kunden sowie Gäste mit dem swabi von einem nachhaltigen Mobilitätsangebot direkt am Wunschstandort. Der Standortpartner erhält zudem einen individuellen Freifahrt-Code, mit dem er 60 Freiminuten für das mechanische swabi beliebig oft verschenken kann. Zudem planen die swa einen Tarif für Studierende und ÖPNV-Abonnenten.

swa machen richtiges Abstellen der Räder leicht

Um das swabi richtig abzustellen, sehen Nutzende in der swabi-App eingezeichnete Zonen, wo sie die Leihräder abstellen können. Nutzende, die ihr Leihrad nicht innerhalb dieser vorgesehene Bereiche abstellen, werden per E-Mail kontaktiert. „Durch diese Vorgehensweise appellieren wir an die Eigenverantwortlichkeit unserer Nutzerinnen und Nutzer“, erklärt swa-Projektleiter und Leiter Multimobilität Jürgen Biedermann. „Wir haben unsere swabi-Kundinnen und -Kunden bisher sehr kooperativ erlebt und freuen uns, dass das swabi so gut angenommen wird.“ Werden Fahrräder allerdings häufiger falsch abgestellt, kann eine Strafgebühr in Höhe von 25 Euro fällig werden. 

Die Neukonzeptionierung des Bikesharingsystems ist Teil des Modellprojekts „AktionsplanVerkehrsVerlagerung“ und wird über das Förderprogramm „Modellprojekte zur Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs“ durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert.

Fotos: swa/Thomas Hosemann

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